„Du und ich, wir erleben Sachen, die echt siouxmäßig sind. Das ist ein Zeichen. Dafür, daß wir unzertrennlich sind.“
Sabah ist eine selbsternannte Sioux auf der Suche nach Verbündeten. Romain hingegen träumt davon, auf einem Pferd über die Prärie zu reiten. Beide leben in derselben Hochhaussiedlung. Von ihren gegenüberliegenden Fenstern haben sie sich gegenseitig und die Nachbarschaft fest im Blick. Trotzdem scheinen sie anfangs kaum Gemeinsamkeiten zu haben – bis ein Abenteuer im Wald alles verändert. Die beiden kommen sich näher und werden unzertrennlich. Doch Romain ist Franzose, während Sabahs Familie algerische Wurzeln hat. Die Vorurteile ihrer Eltern führen schnell zu offener Feindschaft – mit brutalen Folgen.
Fabrice Meliquiot hat mit „Die Zertrennlichen“ eines der erfolgreichsten Jugendstücke der letzten Jahre geschrieben, das viel mehr ist, als ein Stück über interkulturelle Verständigung: Es ist die berührende Geschichte einer Freundschaft zweier Kinder die Zeit, Raum, Hass und kulturelle Schranken überwindet. Das Stück erhielt 2018 den Deutschen Kindertheaterpreis.
Vorstellungsdauer inklusive theaterpädagogischer Nachbereitung: 90 Minuten